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Deutsche Schokolade überzeugt durch starke Marken und klare Handschrift. Mit Coppeneur, Georgia Ramon, Niederegger und Becks Cocoa findest du hier Hersteller, die Qualität leben. Dich erwartet eine Auswahl von traditionellen Spezialitäten bis zu modernen Bean to Bar Kreationen.
2024 lieferte Deutschland laut International Trade Centre Schokoladenwaren im Wert von 6,1 Milliarden Euro aus, rund ein Sechstel des Welthandels. Den Ruf prägen die großen Tafelmarken aus dem Supermarkt.
Die spannendere Seite ist die zweite Reihe: kleine Häuser, die selbst rösten, von Hand schöpfen und mit Zutaten experimentieren. Genau diese Seite zeigt die Kategorie, mit vier Manufakturen und Traditionshäusern, dazu Trinkschokolade von Becks Cocoa.
Vier Häuser mit klar verteilten Rollen:
Haus | Sitz | Dafür steht es |
|---|---|---|
Coppeneur | Bad Honnef am Rhein | Grand-Cru-Tafeln von der Milchschokolade bis 100 % Kakao, dazu Pralinen und Bruchschokolade |
Georgia Ramon | Bonn | Bio-Tafeln mit ungewöhnlichen Zutaten, etwa Meersalz-Flakes aus Wales |
Wildbach | Bodenkirchen, Niederbayern | handgeschöpfte Tafeln mit bayerischer Milch, seit 2024 komplett Bean to Bar |
Niederegger | Lübeck | Marzipan seit 1806, hier als Vollmilch- und Zartbittertafeln |
Zwei dieser Häuser verbindet eine Person: Georg Bernardini baute Coppeneur in Bad Honnef mit auf und gründete später mit Ramona Gustmann die Marke Georgia Ramon, der Name kombiniert die beiden Vornamen. Mit dem Buch „Der Schokoladentester“ hat Bernardini zudem das bekannteste deutschsprachige Testwerk der Branche geschrieben. Die kompletten Sortimente stehen auf den Markenseiten Coppeneur, Georgia Ramon, Wildbach, Niederegger und Becks Cocoa.
Für jede Vorliebe gibt es hier eine eigene Adresse. Kakao-Puristen greifen zu den Coppeneur-Tafeln Brasilien und Madagaskar mit 100 Prozent Kakao, beide ohne Zucker. Wer Neues probieren will, nimmt eine Georgia-Ramon-Tafel, bei der Zutaten wie grobe Meersalzflocken bewusst zwischen den Zähnen knuspern sollen.
Zum Verschenken sind die Wildbach-Spruchtafeln gedacht: „Für Dich“, „Zum Geburtstag“ oder „Kunterbunt“ mit bunten Schokolinsen, alle von Hand geschöpft. Marzipan-Fans landen bei den Niederegger-Tafeln in Vollmilch und Zartbitter; verwandte Sorten aller Marken sammelt die Kategorie Marzipan Schokolade. Und wie sich deutsche Schokolade von belgischer oder Schweizer unterscheidet, zeigt der Ländervergleich unter Schokolade aus aller Welt.
Die bekanntesten sind Ritter Sport, Milka (produziert in Lörrach), Hachez aus Bremen und Rausch aus Berlin. Daneben wächst eine Manufakturszene mit Namen wie Coppeneur, Georgia Ramon und Wildbach; für Marzipan steht Niederegger aus Lübeck.
Die flüssige Schokolade wird von Hand in die Form gegossen und glattgestrichen, Früchte, Nüsse oder Dekor kommen in die noch flüssige Oberfläche. Erkennbar ist das an der unregelmäßigen, meist üppig belegten Oberseite. Bei Wildbach in Niederbayern entstehen alle Tafeln auf diese Weise.
Die Bandbreite. Deutschland stellt industrielle Tafelklassiker her, exportiert mehr Schokolade als jedes andere Land und hat zugleich eine junge Bean-to-Bar-Szene. Eine einheitliche Handschrift wie die belgische Praline oder der Schweizer Schmelz existiert nicht, genau das macht die Auswahl interessant.
Ja, vom Traditionshaus bis zur Confiserie: Coppeneur fertigt Pralinen in Bad Honnef, Niederegger füllt Marzipan in Schokolade. Eine markenübergreifende Auswahl handgefertigter Stücke findest du unter Pralinen.
Die handgeschöpften Wildbach-Spruchtafeln nehmen dir die Kartenbotschaft gleich mit ab. Klassischer sind Niederegger-Marzipantafeln, für Kakao-Kenner eine Coppeneur-Tafel mit hohem Kakaoanteil.