Startseite » Majani
Majani Schokolade steht für italienische Schokoladentradition aus Bologna. Die Geschichte der Marke beginnt bereits 1796 mit dem ersten „Laboratorio di Cose Dolci“ und reicht bis zu bekannten Spezialitäten wie der Scorza, dem Cremino Fiat und dem Schokoladen-Tortellino. Bis heute verbindet Majani lange Familientradition mit klassischen Rezepturen und besonderen Genussideen. Hier findest du ausgewählte Majani Schokoladen.
Majani ist nach eigener Angabe die älteste noch produzierende Schokoladenfabrik Italiens, gegründet 1796 in Bologna und bis heute in der Hand derselben Familie, inzwischen in der neunten Generation. Das Haus verarbeitet den Kakao von der rohen Bohne an im eigenen Werk bei Bologna. Zwei Produkte haben Geschichte geschrieben: die Scorza von 1832, nach Angabe des Hauses die erste feste Schokolade Italiens, und der Cremino Fiat von 1911.
Gegründet | 1796 in Bologna als „Laboratorio di Cose Dolci“ neben der Piazza Maggiore. Die Brüder Francesco und Romualdo Majani übernahmen die Werkstatt. |
Sitz | Werk und Verwaltung stehen seit 1978 in Crespellano bei Bologna, Emilia-Romagna. Das Stammhaus in der Via de‘ Carbonesi in Bologna gibt es seit 1830. |
Bekannt für | Der Cremino Fiat von 1911 und die Scorza von 1832 sind die Klassiker, dazu kommen der Schokoladen-Tortellino und Gianduiotti. Der Katalog umfasst über 300 Produkte. |
Familie | Die neunte Generation führt das Haus. 1985 kaufte Francesco Majani alle Anteile zurück und rettete die Firma vor dem Konkurs. |
Hoflieferant | Ab 1878 belieferte Majani das italienische Königshaus Savoyen, später auch den französischen und den spanischen Hof. Alle drei Wappen stehen bis heute im Logo. |
Herstellung | Majani arbeitet Bean to Bar: Röstung, Vermahlen und Conchieren bis zu 72 Stunden passieren im eigenen Werk. Bis zu 20 Kakaosorten kommen zum Einsatz, 85 % davon „Fino de Aroma“ aus Mittel- und Südamerika. |
Zu erleben | Das Stammhaus in Bologna seit 1830 und der Werksverkauf in Crespellano. |
Majani ist eine der wenigen Schokoladenfabriken, die noch bei der rohen Bohne anfangen. Die Bohnen werden im Werk in Crespellano gereinigt, mit Dampf entkeimt, geröstet, gebrochen und zu Kakaomasse vermahlen. Dann kommen Zucker, Milchpulver, Haselnüsse oder Mandeln dazu, die Masse wird auf 20 Mikrometer verfeinert und je nach Sorte bis zu 72 Stunden conchiert. Bis zu 20 Kakaosorten hat das Haus im Lager, aus Peru, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, der Dominikanischen Republik, von Madagaskar, São Tomé, Java und aus Westafrika.
Aus dieser Arbeit sind drei Klassiker entstanden. Die Scorza von 1832, eine dünne, auf sich selbst gerollte Schokoladenschicht, die aussieht wie Eichenrinde und danach benannt ist. Der Cremino Fiat, den Majani 1911 als Geschenk für die Käufer des neuen Fiat Tipo 4 entwickelte. Vier Schichten für das Modell 4, 43 Prozent Haselnüsse und Mandeln. Und der Tortellino aus Schokolade, eine Verbeugung vor Bologna. Dazu kommen Gianduiotti aus selbst gerösteten italienischen Haselnüssen und über 35 Tafeln.
Direkt hier bei Marinello. In Bologna kauft man Majani im Stammhaus in der Via de‘ Carbonesi, vor der Stadt im Werksverkauf in Crespellano, und der Hersteller betreibt einen Onlineshop. Vereinzelt führt sie auch der Fachhandel für italienische Feinkost.
Aus Bologna. Gegründet wurde das Haus 1796 in der Altstadt, seit 1830 gehört ihm das Gebäude in der Via de‘ Carbonesi, in dem noch heute der Laden ist. Produziert wird seit 1978 in Crespellano, wenige Kilometer westlich der Stadt.
Ein Cremino mit vier Schichten, den Majani 1911 für Fiat entwickelt hat. Fiat wollte den Käufern des neuen Modells Tipo 4 eine Schokolade schenken, die Idee stammte von Gabriele D’Annunzio. Vier Schichten für die Vier, 43 Prozent italienische Haselnüsse und Mandeln, Rezept seither unverändert. Rund fünf Millionen Stück produziert Majani davon im Jahr.
Nach Angabe von Majani die erste feste Schokolade Italiens, seit 1832. Bis dahin wurde Schokolade getrunken. Für die Scorza wird eine dünne Schokoladenschicht auf sich selbst gerollt, die Oberfläche wird runzelig wie Baumrinde. Daher der Name, Scorza heißt Rinde.
Ja. Das Stammhaus in der Via de‘ Carbonesi 5 ist seit 1830 der Laden der Familie und liegt mitten in der Altstadt. Im Werk in Crespellano gibt es einen Werksverkauf. Öffnungszeiten stehen auf der Website des Herstellers. Führungen durch die Produktion weist die Website nicht aus.
Majani gibt an, dass seine Rezepte glutenfrei, ohne Alkohol und ohne Palmöl sind, mit Ausnahme der Scorza-Sorten mit Whisky, Limoncello oder Rum. Die Kennzeichnung steht bei jedem Produkt.