Startseite » Virginia Amaretti
Virginia Amaretti Süßwaren aus Italien sind ein Klassiker der europäischen Süßwarenkunst. Seit über einem Jahrhundert werden sie nach bewährten Rezepturen hergestellt und kontinuierlich verfeinert. Besonders die Kombination aus weicher Mandelmasse und fruchtiger Konfitüre macht diese Spezialität für uns empfehlenswert.
15,00 € Ursprünglicher Preis war: 15,00 €13,00 €Aktueller Preis ist: 13,00 €.
15,00 € Ursprünglicher Preis war: 15,00 €13,00 €Aktueller Preis ist: 13,00 €.
Virginia backt seit 1860 weiche Amaretti, und zwar am selben Ort und nach demselben Rezept: in Sassello, einem Bergdorf im ligurischen Hinterland hinter Savona. Der Platz vor der alten Backstube wurde auf Postkarten der Zeit als „Piazza degli Amaretti Virginia“ geführt.
Steckbrief | |
|---|---|
Gegründet | 1860 in Sassello (Ligurien) |
Bekannt für | Amaretti morbidi, die weiche Variante des italienischen Mandelgebäcks |
Rezeptur | Zucker, Aprikosenkerne, Mandeln, Eiweiß, Honig – seit 1860 unverändert |
Auszeichnungen | Goldmedaille mit besonderer Auszeichnung, Paris 1911; Medaillen erster Klasse Genua 1892; Arcachon 1897, Turin 1898, Genua 1903 |
Markenschutz | seit 1897 unter dem Schutz der Gesetze des Königreichs Italien |
Verbreitung | Export in über 20 Länder, rund die Hälfte der Produktion |
Sortiment bei Marinello | 2 Sorten mit Konfitüre, je 140 g |
Preis | 13,00 € (Aktionspreis, regulär 15,00 €) |
Dass die Rezeptur so lange durchhält, hat einen Grund, den die Manufaktur selbst benennt: Bei Virginia werden nicht die Rezepte an die Maschinen angepasst, sondern die Maschinen um das Rezept herum gebaut.
Amaretti gelten als Mandelgebäck, und fast jeder Händler beschreibt sie so. Ein Blick auf die Zutatenliste zeigt etwas anderes: Im klassischen Virginia-Amaretto stecken 36 % Aprikosenkerne und 7,5 % Mandeln, bei den gefüllten Sorten sind es sogar 46 % Aprikosenkerne und 1 % Mandeln.
Das ist kein Sparrezept, sondern der Kern der Sache. Der Aprikosenkern bringt jene bittersüße Note, die dem Gebäck seinen Namen gibt: amaro heißt auf Italienisch bitter, amaretto also „das leicht Bittere“. Ohne ihn schmeckt ein Amaretto einfach nur nach süßem Mandelteig. Dazu kommt die Textur, für die Sassello bekannt ist: eine dünne, leicht rissige Kruste, darunter ein weicher Kern. Deshalb heißen sie morbidi oder soffici, im Unterschied zu den harten croccanti, die anderswo in Italien üblich sind.
Bei Marinello findest du die gefüllte Linie in zwei Sorten. Die Fragola trägt einen Kern aus Erdbeerkonfitüre, die Lampone einen aus Himbeerkonfitüre. In beiden Fällen macht die Konfitüre 17 % aus, das Fruchtpüree darin wiederum über 40 % – die Füllung ist also keine bloße Zuckerpaste.
Jeder Amaretto ist einzeln in buntes Papier gewickelt, was die Dose zum Mitbringsel macht und die Stücke frisch hält. Beide Sorten sind glutenfrei und enthalten keine Milch. Damit gehören sie im Sortiment zur glutenfreien Auswahl und zu Klein und Fein, der Abteilung für kleine Aufmerksamkeiten. Wer sie klassisch genießen will, stellt einen Espresso daneben oder einen Süßwein.
Im Sortiment ist Virginia damit eine Ausnahme: Die meisten anderen Namen unter italienischer Schokolade arbeiten mit Kakao.
Bei Marinello bestellst du die beiden gefüllten Sorten online, deine Bestellung ist in 24 Stunden unterwegs. Virginia betreibt außerdem einen eigenen Onlineshop und beliefert Feinkosthändler in über 20 Ländern. Österreich zählt laut Hersteller zu den Hauptexportmärkten.
Aus Zucker, Aprikosenkernen, Mandeln, Eiweiß und Honig, bei den gefüllten Sorten kommt Fruchtkonfitüre dazu. Der Aprikosenkern liefert dabei den größten Anteil und das typische bittersüße Aroma. Weil er zu den Steinobstkernen zählt, tragen Amaretti einen Sulfit-Hinweis.
Glutenfrei ja, das bestätigt der Hersteller ausdrücklich, und Milch ist ebenfalls nicht enthalten. Vegan sind sie nicht: Der Teig enthält Eiweiß, die klassische Rezeptur zusätzlich Honig. Wer sich vegan ernährt, greift im Sortiment besser zu einer anderen Süßigkeit.
Morbidi heißt weich. Diese Amaretti haben außen eine dünne Kruste und bleiben innen saftig, statt wie die croccanti durchgehend hart und knusprig zu sein. Sassello ist für genau diese weiche Machart bekannt, sie gilt als die ligurische Schule des Amaretto. Auf italienischen Verpackungen steht dafür oft auch soffici.
Aus Sassello in der Provinz Savona, im Hinterland der ligurischen Küste. Dort wird seit 1860 produziert. Die Amaretti dieses Ortes sind so bekannt, dass sie regional schlicht als amaretti di Sassello bezeichnet werden.