Startseite » Schokolade » Bruchschokolade
Bruchschokolade steht für Genuss und überraschende Kombinationen. Dabei handelt es sich um unregelmäßig gebrochene Schokolade, die oft mit Nüssen, Früchten oder Gewürzen verfeinert wird. Hier findest du Bruchschokolade in vielfältigen Varianten, ideal zum Probieren und Teilen. Ideal für alle, die Abwechslung schätzen.
Bruchschokolade, auch Schokoladenbruch oder Schokobruch genannt, ist Schokolade, die nicht als Tafel in eine Form gegossen, sondern in unregelmäßige Stücke gebrochen wird.
Dahinter stecken zwei völlig verschiedene Produkte: Im Handel kursiert einerseits Bruchware, also aussortierter Ausschuss aus der Industrieproduktion, der kiloweise günstig abverkauft wird. Andererseits gibt es Bruch aus Manufakturen. Dort wird die Schokolade bewusst flach ausgegossen, mit Nüssen, Beeren oder Fruchtstücken belegt und nach dem Auskühlen gebrochen.
In dieser Kategorie findest du ausschließlich die zweite Sorte. Die unregelmäßige Form ist hier kein Makel, sondern Absicht: Jedes Stück fällt anders aus, und die Toppings sitzen sichtbar auf der Oberfläche statt versteckt in der Masse.
Drei Manufakturen, drei Zugänge. Bachhalm aus Kirchdorf an der Krems schöpft hauchdünne Plättchen, Martin Mayer aus Meggenhofen baut seine Splitter um ganze geröstete Kerne, Coppeneur aus Bad Honnef bricht klassische Stücke mit Haselnuss. Zwei der drei Häuser sitzen damit in Oberösterreich.
Sorte | Machart | Basis | Toppings | Preis |
|---|---|---|---|---|
Bachhalm XXL Hauchdünn | hauchdünn geschöpfte Plättchen | weiße oder Zartbitter-Cuvée | Joghurt mit Waldbeeren bzw. Waldfrucht | je 14,90 € |
Martin Mayer Splitter | ganze geröstete Kerne mit Schokohülle | Cuvée aus Vollmilch- und dunkler Schokolade | Marille, Himbeere oder Erdnuss | 7,00–8,50 € |
Coppeneur Bruchschokolade | klassisch gebrochene Stücke | Vollmilch oder Zartbitter | Haselnuss | je 7,00 € |
Für die Wahl hilft eine einfache Frage: Knusper oder Biss? Hauchdünne Plättchen splittern beim Abbrechen und schmelzen schnell, ganze Mandeln und Erdnüsse in den Splittern geben dagegen richtig was zu beißen. Wer es kernig mag, findet in der Kategorie Nussschokolade weitere Sorten mit ganzen Nüssen, Beeren-Fans stöbern in der fruchtigen Schokolade. Bei den Basis-Sorten deckt der Bruch alle drei Klassiker ab: Milchschokolade, Zartbitterschokolade und weiße Schokolade.
Bruchschokolade ist das geborene Mitbringsel. Die unregelmäßigen Stücke wirken wie frisch aus der Werkstatt, und geteilt wird ohne Brechen entlang vorgestanzter Rillen: einfach reingreifen. Genau deshalb funktioniert Schokoladenbruch auch als Alternative zur Pralinenschachtel, wenn es lockerer sein darf. Mehr Ideen für süße Anlässe findest du unter Schokolade Geschenke.
Und wer nach dem Probieren doch lieber geordnete Verhältnisse hat: Dieselben Manufakturen fertigen auch klassische Tafelschokolade, vom selben Cuvée-Handwerk, nur in gerader Form.
Unregelmäßig gebrochene Schokolade, die nicht als Tafel geformt wird. Schokoladenbruch, Schokobruch und Brechschokolade bezeichnen dasselbe Produkt. Manufaktur-Bruch wird zusätzlich mit Toppings wie Nüssen oder gefriergetrockneten Beeren belegt.
Klassische Bruchware ist Ausschuss aus der Industrieproduktion: zerbrochene Tafeln, zu voll gegossene Formen oder Chargen mit Rezepturabweichung, die kiloweise abverkauft werden. Manufaktur-Bruch entsteht dagegen absichtlich und liegt preislich auf dem Niveau vergleichbarer Manufakturtafeln.
Die temperierte Schokolade wird flach ausgegossen, mit Toppings belegt und nach dem Erstarren in Stücke gebrochen. Bei Splittern läuft es umgekehrt: Ganze geröstete Kerne werden mit Schokolade umhüllt und die Masse danach geteilt.
Kühl bei 15 bis 18 °C, trocken und gut verschlossen. Das Verschließen ist beim Bruch wichtiger als bei Tafeln: Gefriergetrocknete Beeren-Toppings ziehen Luftfeuchtigkeit und verlieren sonst ihre Knusprigkeit.
Zum Dekorieren ja: Unregelmäßige Stücke machen auf Torten und Desserts mehr her als gerade Raspeln. Zum Einschmelzen eignen sich Stücke ohne Topping, etwa weißer Bruch; Sorten mit ganzen Kernen und Beeren isst du besser pur.