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Weiße Schokolade steht für zarten Genuss und eine angenehm süße Note, die viele begeistert. In dieser Kategorie findest du weiße Schokolade in verschiedenen Variationen, die sich perfekt zum Naschen oder Verschenken eignet und für jeden Anlass eine passende Auswahl bereithält. Entdecke unsere ausgewählten Favoriten!
13,90 € Ursprünglicher Preis war: 13,90 €12,00 €Aktueller Preis ist: 12,00 €.
Gute weiße Schokolade erkennst du am Kakaobutteranteil, an einer kurzen Zutatenliste und an echter Vanille. Die Kakaoverordnung verlangt mindestens 20 % Kakaobutter und 14 % Milchtrockenmasse, der Rest ist überwiegend Zucker. Industrieware bleibt meist knapp an dieser Untergrenze. Manufakturen gehen deutlich darüber hinaus: Die Tafeln in dieser Kategorie reichen von der Blanxart Blanco mit 28 % bis zur Martin Mayer Cranberry Coconut mit 43 % Kakaobutter.
Warum das zählt?
Kakaobutter ist der teuerste Bestandteil und sorgt für den Schmelz, der weiße Schokolade ausmacht. Je mehr davon, desto weniger Zucker und desto feiner das Aroma. Ein Blick auf die Zutatenliste verrät den Rest: Kakaobutter, Milchpulver, Zucker und echte Bourbon-Vanille genügen. Steht dort Vanillin oder Pflanzenfett, wurde gespart.
Weiße Schokolade ist längst mehr als die süße Kindheitserinnerung. Diese Übersicht zeigt, welche Stile es gibt, jeweils mit einem Beispiel aus dem Sortiment:
Stil | Charakter | Beispiel aus dem Shop |
|---|---|---|
Klassisch pur | cremig, milchig, feine Vanillenote | Valrhona Ivoire 35 % |
Blond (karamellisiert) | Keks, Toffee, Prise Salz | Valrhona Dulcey 35 % |
Mit Früchten | Beerensäure bricht die Süße | Fenkart Bodensee Erdbeeren |
Mit Nüssen | röstig, oft mit Salz kontrastiert | Caffarel Mandorle Salate Bianco |
Zum Trinken | dickflüssig, wie flüssige Tafel | Monbana Trésor Blanc |
Die blonde Schokolade verdient einen zweiten Blick. Sie entstand bei Valrhona aus einem Zufall: Weiße Schokolade blieb zu lange im Wärmebad und karamellisierte langsam. Das Ergebnis schmeckt nach gebackenem Keks und Salzkaramell, deutlich weniger süß als der Klassiker. Wer weiße Schokolade bisher zu brav fand, startet am besten genau hier.
Und wenn du sie mit anderen Sorten vergleichen willst: Milchschokolade bringt Kakaomasse und damit Schokoladenaroma mit, Zartbitterschokolade verzichtet auf Milch und setzt ganz auf Kakao. Weiße Schokolade ist die zarteste der drei, weil sie ausschließlich auf Kakaobutter baut.
Auch weiße Schokolade gibt es inzwischen ohne Milch. Karuna ersetzt das Milchpulver in den Sorten Weiße Himbeere, Johannisbeere und Sanddorn pflanzlich, und die Heinde & Verre Gold Piura Peru White 37 % trägt ebenfalls das Vegan-Zeichen. Die komplette Auswahl steht in der Kategorie vegane Schokolade.
Wer auf Zucker achtet, greift zur weißen Tafel ohne Zuckerzusatz von Wenschitz aus Oberösterreich. Mehr davon findest du bei der zuckerfreien Schokolade.
Als Glasur ist weiße Schokolade beliebt, aber empfindlicher als dunkle. Sie verträgt beim Schmelzen höchstens 40 bis 45 Grad, sonst gerinnt das Milchpulver und die Masse wird klumpig. Am sichersten geht es über dem warmen Wasserbad, verarbeitet wird bei etwa 28 bis 29 Grad. Dann glänzt der Überzug auf Torten, Keksen oder Früchten.
Klassische weiße Blockschokolade ist im Fachhandel selten, du brauchst sie auch nicht: Hochwertige Tafeln schmelzen dank ihres hohen Kakaobutteranteils sogar besser. Günstig zum Verarbeiten ist die weiße Bruchschokolade, etwa der Coppeneur Cookie-Frucht-Bruch.
Rechtlich ja: Die Kakaoverordnung führt weiße Schokolade als eigene Kategorie. Sie enthält Kakaobutter, aber keine Kakaomasse, deshalb fehlen ihr Farbe und typisches Kakaoaroma. Ein Kakaoerzeugnis ist sie damit trotzdem.
Mindestens 20 % Kakaobutter schreibt die Kakaoverordnung vor, dunkle Kakaobestandteile fehlen ganz. Manufakturtafeln liegen meist zwischen 28 und 43 % Kakaobutter, deutlich über der Pflichtgrenze.
Karamellisierte weiße Schokolade: Durch langes, sanftes Erhitzen bräunt der Milchzucker und entwickelt Keks- und Toffeenoten. Bekanntestes Beispiel ist die Valrhona Dulcey mit 35 %.
Klassische weiße Schokolade nicht, sie enthält Milchpulver. Es gibt aber vegane Varianten auf Pflanzenbasis, etwa die weißen Fruchttafeln von Karuna. Alle stehen in der Kategorie vegane Schokolade.
Ja, wenn du sie schonend schmilzt: maximal 40 bis 45 Grad, ideal über dem Wasserbad, verarbeiten bei 28 bis 29 Grad. Zu viel Hitze lässt die Masse klumpen.
Kürzer als dunkle, weil Milchpulver und Kakaobutter empfindlicher sind. Lichtgeschützt, kühl und gut verschlossen gelagert bleibt sie viele Monate einwandfrei. Kaufe lieber kleinere Mengen und genieße sie frisch.