Schweizer Schokolade

Schweizer Schokolade steht für höchste Qualität und unvergleichlichen Genuss. Hier findest du ausgewählte Sorten, die mit feinsten Zutaten überzeugen. Dich erwartet eine Auswahl, die zart schmilzt und jeden Moment besonders macht. Ideal zum Verschenken oder selbst genießen.

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Ratgeber

Schweizer Schokolade: zwei Erfindungen, die den Weltruf begründen

Schweizer Schokolade verdankt ihren Ruf zwei Durchbrüchen aus den 1870er-Jahren.

1875 kombinierte Daniel Peter in Vevey Schokolade mit dem Milchpulver seines Nachbarn Henri Nestlé, die Milchschokolade war geboren. Vier Jahre später erfand Rodolphe Lindt in Bern das Conchieren, das stundenlange Rühren der warmen Schokoladenmasse, das aus bröseliger Schokolade jenen zarten Schmelz macht, für den die Schweiz bis heute steht. Die Schweizer selbst sind ihre besten Kundinnen und Kunden: Laut Branchenverband Chocosuisse lag der Konsum 2024 bei 10,6 Kilogramm Schoggi pro Kopf, mehr isst kein anderes Land. Diese Kategorie versammelt vier Häuser abseits des Supermarktregals, aus drei Landesteilen und mit vier klar unterschiedlichen Spezialitäten.

Welche Schweizer Schokoladenmarken führt Marinello?

Vier Häuser, jedes mit eigener Handschrift:

Haus

Herkunft

Dafür steht es

Camille Bloch

Courtelary, Berner Jura

Mousse-Chocolat-Tafeln (Milch und Dunkel 60 %) und Likörtafeln mit Gin, Cognac oder Grappa Poli

Ragusa

Courtelary, aus dem Haus Camille Bloch

der Haselnuss-Riegel, seit 1942 mit unveränderter Rezeptur (Classic und Noir)

Läderach

Glarnerland

FrischSchoggi, in kurzen Abständen frisch gefertigte Schokoladenstücke wie Mandelsplitter und Cappuccino

Chocolat Stella

Giubiasco, Tessin

dunkle Tafeln von 72 bis 100 Prozent Kakao, alle glutenfrei

Zwei Namen teilen sich dabei eine Adresse: Ragusa ist die bekannteste Marke aus dem Haus Camille Bloch im Berner Jura. Läderach setzt auf Frische statt Lagerware, die Stücke kommen aus laufender Produktion. Und Chocolat Stella vertritt mit hochprozentigen Tafeln die italienische Schweiz.

Von der Likörtafel bis zu 100 Prozent Kakao

Die Auswahl deckt beide Enden des Spektrums ab. Auf der milden Seite stehen die luftig aufgeschlagenen Mousse-Chocolat-Tafeln und die Läderach-Klassiker mit Mandel oder Kaffeenote. Wer es hochprozentig mag, arbeitet sich durch die Stella-Reihe: von der Milchschokolade mit 39 Prozent über Chili 72 % und die Stufen 75, 80 und 92 bis zur 100-%-Tafel, die von Haus aus ohne Zucker auskommt und auch unter 100 % Schokolade steht.

Eine Besonderheit sind die gefüllten Likörsorten: Camille Bloch gießt Gin, Cognac und Grappa Poli flüssig in dunkle Schokolade, von Läderach kommt die Baileys-Variante. Vergleichbare Sorten anderer Länder sammelt die Kategorie Schokolade mit Alkohol. Für empfindliche Esser noch ein Hinweis: Sämtliche Stella-Tafeln und mehrere Läderach-Stücke sind als glutenfrei ausgewiesen, die komplette Auswahl steht unter glutenfreie Schokolade.

Andere Herkunftsländer im Vergleich zeigt Schokolade aus aller Welt.

FAQ

Häufige Fragen zu Schweizer Schokolade

Warum ist Schweizer Schokolade so gut?

Wegen zweier Schweizer Erfindungen: Milchschokolade (Daniel Peter, 1875) und Conchieren (Rodolphe Lindt, 1879). Das lange Conchieren baut Bitterstoffe ab und erzeugt den feinen Schmelz, dazu kommt der hohe Milchanteil aus heimischer Produktion.

Die bekanntesten sind Lindt, Toblerone, Cailler, Frey, Sprüngli und Läderach. Dazu kommen Spezialisten wie Camille Bloch mit Ragusa und Chocolat Stella aus dem Tessin. Marinello führt aus dieser Runde Camille Bloch, Ragusa, Läderach und Chocolat Stella.

Ja. Ragusa wird seit 1942 von Camille Bloch in Courtelary im Berner Jura hergestellt. Der Name stammt vom alten Namen der Stadt Dubrovnik, nicht vom Herstellungsort.

Schweizer Löhne und Milchpreise liegen deutlich über dem EU-Niveau, und die Swissness-Regel verlangt seit 2017, dass die Herstellung in der Schweiz erfolgt und die Milch zu 100 Prozent aus der Schweiz stammt. Zuletzt kamen die Kakaopreise dazu, die Ende 2024 Rekordwerte erreichten.

Die eine beste gibt es nicht, entscheidend ist der Zweck: frische, weiche Stücke von Läderach zum sofortigen Genuss, hochprozentige Stella-Tafeln zum Verkosten, Ragusa als Klassiker. Wer Luxus-Schokolade aus der Schweiz verschenken möchte, kombiniert am besten mehrere Häuser in einem Paket.

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