Zartbitterschokolade

Zartbitterschokolade bietet ein intensives Geschmackserlebnis für alle, die es weniger süß mögen. Hier findest du verschiedene Sorten mit unterschiedlichem Kakaoanteil, die mit ihrer Tiefe überzeugen. Ideal für bewusste Genussmomente oder als besondere Aufmerksamkeit für Liebhaber dunkler Schokolade.

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Ratgeber

Wissenswertes zu Zartbitterschokolade

Zartbitter, bitter oder dunkel: was die Begriffe bedeuten

Zartbitterschokolade, Bitterschokolade, dunkle oder schwarze Schokolade: Gemeint ist in der Regel dasselbe, nämlich Schokolade mit hohem Kakaoanteil und ohne Milchpulver. Gesetzlich fixiert ist nur der Überbegriff. Die Kakaoverordnung verlangt für Schokolade mindestens 35 % Gesamtkakaotrockenmasse. Für „zartbitter“ gibt es keine amtliche Grenze, im Handel hat sich ein Kakaoanteil ab etwa 50 % eingebürgert.

Je höher der Anteil, desto weniger Zucker steckt in der Tafel und desto intensiver schmeckt sie. Besonders hochprozentige Tafeln aus edlen Kakaosorten findest du in der eigenen Kategorie Edelbitterschokolade.

Welcher Kakaoanteil passt zu dir?

Für den Einstieg eignen sich Tafeln mit 50 bis 65 % Kakao, geübte Genießer greifen zu 70 bis 85 %, Puristen darüber. Die Übersicht zeigt die Spannweite der Kategorie, jeweils mit einem Beispiel aus dem Sortiment:

Kakaoanteil

Charakter

Beispiel aus dem Shop

47–60 %

mild-herb, spürbare Restsüße

Caffarel Gianduia Fondente 47 %

60–75 %

ausgewogen, der Klassiker

Michel Cluizel Kayambe Noir 72 %

80–90 %

kräftig, kaum Süße

Valrhona Abinao 85 %

95–100 %

pur, ganz ohne Zucker

Heinde & Verre Pearl of Ecuador 100 %

Jede Abstufung von 30 bis 100 % hat eine eigene Seite: In der Übersicht Schokolade nach Kakaoanteil grenzt du das Sortiment prozentgenau ein. Kommst du gerade von der Milchschokolade, starte nicht zu hoch: 60 bis 70 % sind der angenehmste Umstieg, dein Gaumen gewöhnt sich schneller an weniger Süße, als du glaubst.

Aromen: von fruchtig bis feurig

Dunkle Schokolade schmeckt nicht einfach „bitter“. Je nach Herkunft der Bohne bringt sie ganz unterschiedliche Noten mit: Die Valrhona Manjari 64 % aus Madagaskar-Kakao schmeckt hell und beerig, während afrikanische Sorten wie die Abinao 85 % erdig und kräftig auftreten. Zwei Tafeln mit gleichem Kakaoanteil können völlig verschieden schmecken.

Dazu kommen veredelte Sorten, oft aus Österreich: Bachhalm aus Kirchdorf an der Krems kombiniert Zartbitter mit Waldfrucht oder Chili und grünem Pfeffer, Fenkart aus Vorarlberg mit Orange oder Gojibeeren. Und wer wissen will, wie viel Handwerk in einer Tafel von Krak, 5ifty8ight oder Heinde & Verre steckt: Der Blogartikel Was ist Bean-to-Bar-Schokolade? erklärt die Machart hinter diesen Manufakturtafeln.

Vegan, laktosefrei oder ohne Zucker

Klassische Zartbitterschokolade kommt ohne Milch aus und ist damit häufig von Natur aus vegan und laktosefrei. Verlass dich aber nicht auf die Sorte allein, manche Hersteller mischen Butterreinfett oder Milchpulver bei. Über 100 geprüfte Tafeln stehen gesammelt in der Kategorie vegane Zartbitterschokolade.

Auch beim Zucker hast du Alternativen: Balance süßt seine Zartbittertafeln mit Stevia, Blanxart verzichtet bei der Brasil 78 % komplett auf Zuckerzusatz. Mehr davon findest du in der Kategorie zuckerfreie Schokolade.

Ein Tipp zum Reinkosten: Mit dem Zartbitter-Schokoladen-Abo landen drei Monate lang ausgewählte dunkle Tafeln direkt in deinem Postkasten.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Kakao enthält Zartbitterschokolade?

Üblich sind 50 bis 75 % Kakao. Gesetzlich vorgeschrieben ist diese Spanne nicht: Die Kakaoverordnung verlangt für Schokolade nur mindestens 35 % Gesamtkakaotrockenmasse. Im Sortiment reicht die Bandbreite von 47 bis 100 %.

Edelbitter steht für besonders hohe Kakaoanteile, meist ab 70 %, und häufig für Edelkakao-Sorten. Zartbitter beginnt schon bei rund 50 % und schmeckt milder. Eine feste gesetzliche Abgrenzung gibt es nicht.

Praktisch keiner, die Begriffe werden synonym verwendet. „Bitterschokolade“ betont den herben Charakter, „zartbitter“ den feinen Schmelz. Beide bezeichnen dunkle Schokolade ohne Milchpulver.

Oft ja, weil sie klassisch nur aus Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker besteht. Sicher gehst du mit den gekennzeichneten Tafeln in der Kategorie vegane Zartbitterschokolade, dort stehen über 100 geprüfte Sorten.

Ja, in zwei Formen: mit Süßungsmitteln wie Stevia (etwa bei Balance) oder komplett ohne Zuckerzusatz wie die Blanxart Brasil 78 %. Beides findest du in der Kategorie zuckerfreie Schokolade.

Ja. François Pralus etwa fertigt seine Pyramide mit 75 % Kakao in Bio-Qualität. Die komplette Auswahl steht in der Kategorie Bio Schokolade.