Madagaskar Schokolade

Schokolade aus Madagaskar bringt die Vielfalt der Insel in jede Tafel. Mit Menakao entdeckst du in unserem Shop eine Marke, die Kakao dort verarbeitet, wo er wächst. Hier findest du intensive Noten von Beeren und Zitrus, die diese Herkunft so einzigartig machen. Hier feine afrikanische Schokolade entdecken!

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Ratgeber

Warum Kakao aus Madagaskar nach Beeren schmeckt

Schokolade aus Madagaskar schmeckt nach roten Beeren und Zitrus statt nach dunkler Röstung. Der Grund liegt im Sambirano-Tal im Nordwesten der Insel: Dort wachsen auf kleinen Familienfarmen vor allem Trinitario- und Criollo-Bäume, deren Bohnen eine lebendige Fruchtsäure entwickeln, wie sie kein anderes Anbauland hervorbringt. Was diese beiden Sorten vom gewöhnlichen Konsumkakao unterscheidet, erklärt der Beitrag über Kakaosorten im Blog.

Dazu kommt die Seltenheit. Nicht einmal ein Prozent der weltweiten Kakaoernte stammt von der Insel, und die Internationale Kakaoorganisation (ICCO) stuft die madagassischen Exporte seit 2015 vollständig als Edelkakao ein, also als Kakao, der über sein Aroma gehandelt wird und nicht über den Rohstoffpreis. Diese 100-Prozent-Einstufung tragen nur wenige Länder. Wem dieses helle, beerige Profil liegt, der findet ähnliche Tafeln in der Kategorie fruchtige Schokolade.

Menakao verarbeitet die Bohnen direkt vor Ort

Alle Tafeln dieser Kategorie stammen von Menakao, einer Manufaktur, die seit 2006 in Madagaskar produziert. Damit ist diese Seite die einzige unter Schokolade aus aller Welt, deren Schokolade im Ursprungsland selbst entsteht: Die übrigen Länderseiten versammeln europäische Verarbeiter, hier bleibt die Wertschöpfung vom Baum bis zur fertigen Tafel auf der Insel. Selbst Vanille und Meersalz für die Sorten kommen aus Madagaskar, und der Markenname auch: „Mena“ heißt auf Madagassisch rot, wie die Erde des Sambirano-Tals. Diese Arbeitsweise, bei der ein Hersteller von der Bohne bis zur Tafel alles selbst macht, beschreibt der Artikel Was ist Bean-to-Bar? genauer; das komplette Sortiment steht auf der Markenseite Menakao.

Der Kakaoanteil entscheidet, wie deutlich du das Herkunftsaroma schmeckst:

Kakaoanteil

Charakter

Tafel im Sortiment

63 %

zugänglich, mit Knusper und Meersalz

Menakao Cocoa Nibs und Sea Salt

63 %

fruchtig verstärkt

Menakao Orange und Cranberries

72 %

ausgewogener Einstieg in puren Madagaskar-Kakao

Menakao Dark Chocolate 72 %

80 %

kräftig, Fruchtsäure tritt klar hervor

Menakao Dark Chocolate 80 %

100 %

purer Kakao ohne Zucker, mit Kakaonibs

Menakao Dark Bar 100 %

 

Alle Abstufungen von mild bis pur sortiert die Übersicht Schokolade nach Kakaoanteil.

FAQ

Häufige Fragen zu Madagaskar Schokolade

Was macht Madagaskar Schokolade so besonders?

Die Kombination aus seltenem Edelkakao und Verarbeitung im Ursprungsland. Madagassischer Kakao gilt vollständig als fine flavour, und Menakao fertigt die Tafeln dort, wo die Bohnen wachsen. Beides zusammen bietet kein anderes Land dieser Kategorie.

Die dunklen Menakao-Tafeln von 63 bis 100 % kommen ohne Milch aus und sind vegan, glutenfrei und laktosefrei. Nur die Milchschokolade mit Vanille enthält Milchpulver. Weitere Tafeln ohne Tierisches sammelt die Kategorie vegane Schokolade.

Kakaoböden können je nach Region Cadmium enthalten, deshalb gelten in der EU seit 2019 verbindliche Höchstgehalte (Verordnung (EU) 488/2014): Schokolade mit mindestens 50 % Kakao darf höchstens 0,8 mg pro Kilogramm enthalten. Jede in der EU verkaufte Tafel muss diesen Grenzwert einhalten, auch jede aus Madagaskar.

Die Dark Chocolate 72 %: Sie zeigt das Beerige der Herkunft deutlich, ohne dass Säure oder Bitterkeit dominieren. Wer lieber süßer startet, greift zu den beiden 63-%-Sorten.