Griechische Schokolade

Griechische Schokolade bringt eine dezente mediterrane Note in den klassischen Schokoladengenuss. Dich erwartet eine Auswahl mit wundervollen Aromen und milder Süße. Hier findest unsere liebsten griechischen Schokoladen!

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Ratgeber

Griechische Schokolade, vom Urlaubskiosk in die Manufaktur

Griechische Schokolade hat zwei Gesichter. Das eine kennst du vom Kiosk am Strand: die Mandelschokolade in der blauen Alufolie, die seit Jahrzehnten zum Griechenland-Urlaub gehört. Das andere ist jünger und entsteht in kleinen Werkstätten, die Kakaobohnen selbst rösten und vermahlen.

Beide Gesichter haben Geschichte. Die Konditorei Pavlidis eröffnete 1841 in Athen und gilt als ältester Süßwarenhersteller des Landes. ION produziert seit 1930 und landete 1947 mit der Mandelschokolade Amygdalou seinen bis heute bekanntesten Wurf. Lacta kam 1962 dazu und zählt bis heute zu den meistverkauften Schokoladen des Landes. Diese Klassiker füllen dort die Supermarktregale. In dieser Kategorie steht bewusst die andere Seite: handwerklich gefertigte Schokolade aus Athen.

Kakau Worship fertigt Bean to Bar mitten in Athen

Hinter allen Tafeln dieser Kategorie steht eine Manufaktur: Kakau Worship aus Athen. Das Team arbeitet nach dem Bean-to-Bar-Prinzip, verarbeitet also direkt gehandelte Kakaobohnen in kleinen Chargen von der rohen Bohne bis zur fertigen Tafel. Wie dieses Verfahren genau funktioniert, erklärt der Artikel Was ist Bean-to-Bar-Schokolade? im Blog; weitere Manufakturen dieser Machart versammelt die Kategorie Bean to Bar.

Zwei Dinge machen die Athener eigen. Erstens die Süßung: Statt Rohrzucker verwendet Kakau Worship ausschließlich Kokosblütenzucker, gewonnen aus dem Blütennektar der Kokospalme. Er süßt milder und bringt eine karamellig-malzige Note mit. Zweitens die Rezeptur: Alle Produkte sind vegan, glutenfrei und laktosefrei, ganz ohne dass es dafür Ersatzstoffe bräuchte. Dunkle Schokolade aus Bohne, Kakaobutter und Zucker ist von Natur aus milchfrei. Mehr pflanzliche Auswahl über Griechenland hinaus findest du unter vegane Schokolade.

Welche griechische Schokolade passt zu dir?

Am schnellsten entscheidest du über Kakaoanteil und Geschmacksrichtung. Die Spanne reicht von milden 60 Prozent bis zu purem Kakao ohne jede Süßung:

Sorte

Kakao

So schmeckt sie

Uganda

60 %

mild, fruchtig, guter Einstieg

Salt

60 %

süß-salziges Wechselspiel mit Salzflocken

Coffee

62 %

röstig, mit echten Kaffeebohnen

Vanilla

70 %

rund und weich, mit echter Vanille

Chili

75 %

erdig-herb mit aufsteigender Schärfe

Nicaragua

75 %

Single Origin, ausgewogen zwischen herb und süß

Guatemala

90 %

intensiv, kaum Süße, Single Origin

Cacao Powder

100 %

purer Bio-Kakao ohne Zucker

Single Origin bedeutet: Alle Bohnen stammen aus einem einzigen Herkunftsland, dessen Charakter man schmecken soll. Wer es lieber flüssig mag, greift zu den beiden Trinkschokoladen mit Vanille oder mit Kardamom, Zimt und Ingwer, die fast wie ein Chai wirken. Weitere Kakao-Spezialitäten zum Anrühren stehen unter Trinkschokolade, den Vergleich mit Manufakturen anderer Länder bietet Schokolade aus aller Welt.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Welche griechischen Schokoladenmarken sind bekannt?

Die drei großen Namen sind Pavlidis (seit 1841, heute Teil von Mondelez), ION (seit 1930) und Lacta (seit 1962). Dazu kommt eine junge Bean-to-Bar-Szene, aus der Marinello die Athener Manufaktur Kakau Worship führt.

Die Milchschokolade mit ganzen Mandeln in der blauen Alufolie ist die ION Amygdalou, seit 1947 der Kiosk-Klassiker des Landes. Sie ist Supermarktware und bei griechischen Lebensmittelhändlern erhältlich; Marinello konzentriert sich bei dieser Kategorie auf Manufakturschokolade.

Die Klassiker wie ION Amygdalou und Lacta sind Milchschokoladen, also nicht vegan. Das komplette Kakau-Worship-Sortiment dieser Kategorie dagegen schon: dunkle Schokolade ohne Milchbestandteile, mit Kokosblütenzucker gesüßt.

Nein. Kokosblütenzucker wird aus dem Blütennektar gewonnen, nicht aus der Frucht, und schmeckt karamellig-malzig statt nach Kokos. In dunkler Schokolade fällt vor allem auf, dass die Süße weicher wirkt als bei Rohrzucker.

Eine Manufaktur kauft rohe Kakaobohnen ein und macht alle Schritte bis zur fertigen Tafel selbst, vom Rösten über das Vermahlen bis zum Gießen. Das Gegenteil ist Industrieware aus zugekaufter Kakaomasse. Ausführlich erklärt das der Blog-Artikel „Was ist Bean-to-Bar-Schokolade?“.