Pott au Chocolat

Pott au Chocolat ist eine kleine Bean-to-Bar-Manufaktur in Dortmund. Der Kakao kommt aus direktem Handel mit Bauern in Venezuela, Tansania, Peru, Kolumbien und der Dominikanischen Republik und wird selbst geröstet. Die Tafeln reichen von milder Milchschokolade mit 39 % Kakao bis zu reinen 100-Prozent-Tafeln, dazu Sorten mit Wildbeeren, Orange, Kaffee und Haselnuss sowie gefüllte Riegel.

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Wissen

Wissenswertes zu Pott au Chocolat

Pott au Chocolat ist eine Schokoladenmanufaktur aus Dortmund, gegründet 2008 von Marie-Luise Langehenke und Manfred Glatzel. Aus einer klassischen Chocolaterie wurde ein Betrieb, der seine Schokolade selbst von der Kakaobohne an herstellt und daneben fast 100 Pralinensorten von Hand macht. Der Name spielt mit dem Ruhrpott und dem französischen „pot au chocolat“. Die Produktion in der Kaiserstraße ist hinter Glas offen einsehbar.

Gegründet2008 in Dortmund von Marie-Luise Langehenke, Architektin und Kommunikationswissenschaftlerin, und Manfred Glatzel, Patissier, Koch und Maître Chocolatier.
SitzDortmund, Nordrhein-Westfalen. Die Manufaktur mit Laden liegt in der Kaiserstraße 61, eine zweite Filiale in der Hansastraße 99.
Bekannt fürBean-to-Bar-Tafeln mit Herkunftsnamen wie Arhuaco, Carabobo, Chuncho oder Udzungwa, dazu fast 100 Pralinensorten und schokolierte Kakaobohnen. Zu Weihnachten kommen Dominosteine und Baumkuchen dazu.
TeamNeben den beiden Gründern arbeiten 14 Mitarbeiter in der Manufaktur, vom Rösten bis zu Design und Verpackung.
KakaoDen Edelkakao beziehen die Gründer über die Importeure Silva Cacao in Antwerpen und Crafting Markets in Amsterdam, die direkt mit Kleinbauern-Kooperativen arbeiten. Viele Anbaugebiete haben sie selbst besucht.
AuszeichnungenMehrfach prämiert bei den International Chocolate Awards und der Academy of Chocolate. Beide Dortmunder Filialen tragen den „Süßen Stern“ als bestes inhabergeführtes Süßwarenfachgeschäft.
Zu erlebenIn der Manufaktur in der Kaiserstraße läuft die Produktion offen hinter Glas. Dazu gibt es Pralinenkurse.
Pott au Chocolat Wildbeere Milchschokolade mit 49 Prozent Kakao

Was Pott au Chocolat macht

Bean to Bar heißt bei Pott au Chocolat: Die Manufaktur kauft rohe Edelkakaobohnen und übernimmt alles selbst. Rösten, Vermahlen, Conchieren, Temperieren. Die Bohnen kommen über zwei Importeure, Silva Cacao in Antwerpen und Crafting Markets in Amsterdam, die direkt mit Kooperativen rund um den Äquator arbeiten. Viele der Anbaugebiete haben Langehenke und Glatzel selbst besucht. Über Röstprofile und Conchierzeiten steuern sie, welche Aromen hervortreten, Säure, Frucht oder Bitterkeit, statt ein industrielles Standardprofil zu liefern. Die Tafeln tragen die Namen ihrer Herkunft, von Arhuaco 100 % bis Manabi 39 %.

Die zweite Hälfte der Manufaktur ist die Praline. Alle Rezepte entstehen im Haus, die Füllungen werden frisch gekocht, jedes Stück wird einzeln überzogen und dekoriert. So kommen fast 100 Sorten zusammen, dazu Nougat aus der eigenen Steinmühle, aus Pistazien, Macadamia oder Haselnuss. Auch Etiketten und Verpackungen entwirft das Team selbst. Wer sehen will, wie das aussieht, muss nur in die Kaiserstraße kommen: Die Produktion liegt hinter Glas, direkt neben dem Laden.

FAQ

Häufige Fragen zu Pott au Chocolat

Wo kann man Pott au Chocolat kaufen?
Wo kann man Pott au Chocolat kaufen?

Am einfachsten hier bei Marinello, mit Versand nach Österreich und Deutschland. In Dortmund verkauft Pott au Chocolat in den beiden eigenen Läden in der Kaiserstraße und der Hansastraße, dazu gibt es den Onlineshop des Herstellers. Auch der Fachhandel führt die Tafeln.

Woher kommt Pott au Chocolat?

Aus Dortmund. Die Manufaktur liegt im Kaiserstraßenviertel, dort wird geröstet, gemahlen, conchiert und jede Praline von Hand gemacht. Der Name verbindet den Ruhrpott mit dem französischen Schokoladentopf.

Ist Pott au Chocolat Bean to Bar?

Ja, konsequent. Die Manufaktur lässt sich keine fertige Kakaomasse liefern, sondern verarbeitet die rohen Bohnen selbst. Nach eigener Angabe unterscheidet sie das von vielen anderen Herstellern.

Kann man die Manufaktur besichtigen?

Ja, ohne Anmeldung. Die Produktion in der Kaiserstraße ist bewusst offen gestaltet, hinter Glas kann man jederzeit zusehen, wie Pralinen und Tafeln entstehen. Für alle, die selbst Hand anlegen wollen, gibt es Pralinenkurse. Termine stehen auf der Website des Herstellers.

Gibt es Pott au Chocolat vegan?

Ja. Es gibt eine eigene Kategorie mit veganer Schokolade, darunter Tafeln „ohne Milch“ mit 49 und 60 Prozent Kakao und eine vegane Schoko-Reise. Die Kennzeichnung steht bei jedem Produkt.

Welche Auszeichnungen hat Pott au Chocolat?

Mehrere internationale, unter anderem bei den International Chocolate Awards und der Academy of Chocolate. Beide Dortmunder Filialen wurden außerdem mit dem „Süßen Stern“ als bestes inhabergeführtes Süßwarenfachgeschäft ausgezeichnet.

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